Landeskirchliche Gemeinschaft Bezirk Wurzen

Im Landesverband Landeskirchlicher Gemeinschaften Sachsen e.V.

Der kleine Mutmacher

Andacht

Na, wie waren Deine Feiertage?

Also, ich will jetzt nicht so sehr wissen, ob Du mit Deinen Geschenken zufrieden warst. Mehr so die Frage: Ging es friedlich zu in Deiner Familie? Hattet Ihr ein friedliches Weihnachtsfest?
Für das neue Jahr 2019 gibt es wieder ein  markanten Satz aus der Bibel, der uns  durch das Jahr begleiten will. Und in diesem Satz geht es um das Wort „Frieden“.  Weiterlesen ...

Na, wie waren Deine Feiertage?

Also, ich will jetzt nicht so sehr wissen, ob Du mit Deinen Geschenken zufrieden warst. Mehr so die Frage: Ging es friedlich zu in Deiner Familie? Hattet Ihr ein friedliches Weihnachtsfest?
Für das neue Jahr 2019 gibt es wieder ein  markanten Satz aus der Bibel, der uns  durch das Jahr begleiten will. Und in diesem Satz geht es um das Wort „Frieden“. 
Manchmal denke ich, das Wort Friede hat bei uns schon sehr von seinem Ursprung eingebüßt. Da kommen dann so Sätze wie: „Um des lieben Friedens willen…“ Und ich denke: dieser Friede ist in der Regel nicht lieb, sondern ein fauler Kompromiss. Einer hat nachgegeben, aber innerlich ärgert er sich doch über das Ergebnis.
Oder Friede als Harmonie gedeutet. Das ist der typische „Weihnachtsfriede“.  Damit es schön harmonisch zugeht in der Familie, reißen wir uns mal alle für die paar Stunden zusammen. Hinterher geht’s dann wieder richtig zur Sache.Oder wir reden von  Frieden und meinen einen Zustand beschaulicher ungestörter Ruhe. Um den zu erreichen, sind wir Meister im Zudecken der Probleme. Wir kehren alles, was stört und unharmonisch ist, unter den Teppich und verkünden: „Es ist Friede!“ Das können wir in der Politik so erleben, aber auch in Gemeinden, in Familien, in Freundschaften und in Beziehungen.  Da sind wir wohl alle Meister. Aber:  Schon in der Bibel heißt es: Sie rufen „Friede“; aber es ist kein Frieden. Suche Frieden und jage ihm nach!  Ja, wie soll das gehen? Was soll ich denn jetzt tun? Den „Weltfrieden“ schaffen? Nein! Ich merke immer wieder: ich kann den Frieden wollen. Aber wenn mein Gegenüber ihn nicht will, dann kann ich keinen Frieden schaffen. Und darum sehe ich es  als viel wichtiger an, erstmal in meinem Herzen für Frieden zu sorgen. Und diesen Frieden finde ich bei meinem Heiland Jesus Christus. ER kann und will die Schuld, die den Frieden verhindert, wegnehmen. ER schafft Frieden zwischen mir und Gott. Und ER wird meine aufgewühlte Seele zur Ruhe bringen. Und wenn ich im Frieden mit Gott und darum auch im Frieden mit mir selber leben kann, dann kann ich auch ein wenig Frieden um mich herum verbreiten. Und darum: Suche Frieden zuerst und vor allem bei Gott!

  Dein  Hans-Jürgen Schmahl

 

 

 

Suche Frieden und jage ihm nach!

 

Die Bibel: Psalm 34,15

 

 

Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Freitag, 22. Februar 2019
Kein Mensch im Land wird noch klagen, er sei von Krankheit und Schwäche geplagt; denn die Schuld des Volkes ist vergeben.
Durch unsern Herrn Jesus Christus haben wir den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen.